Welche Rolle spielte die Kolonialzeit in Indien?
Zuerst herrschte das Mogulreich ab dem 16. Jahrhundert, gefolgt von der britischen Kolonialherrschaft ab dem 18. Jahrhundert, Indien wurde Teil des Britischen Empires. Zur gleichen Zeit wurde das Land von der Kolonialmacht in zwei Teile geteilt, die säkulare Indische Union und islamische Republik Pakistan. Die Kolonialzeit prägte Infrastruktur, Verwaltung und Gesellschaft nachhaltig.
Wann wurde Indien unabhängig?
Am 15. August 1947 erlangte Indien die Unabhängigkeit von Großbritannien. Bedeutende Persönlichkeiten der Freiheitsbewegung waren Mahatma Gandhi und Jawaharlal Nehru. In dem gleichen Jahr kam es zum Ersten Indisch-Pakistanischen Krieg um die Region Kaschmir. Seitdem dauert der Kaschmir-Konflikt noch bis heute in der Region an. Im Jahr 1950 wurde Indien zu einer Republik. In den 1990er Jahren leitete die Regierung unter P.V. Narasimha Rao eine wirtschaftliche Öffnung und ein weitreichendes Reformprogramm ein, die das Land wirtschaftlich liberalisierten.
Welche Bedeutung hat Religion in Indien?
Die vedische Zeit von ca. 1.500 bis 500 v.Chr legte das Fundament der indischen Kultur, aus der Hinduismus, Buddhismus und Jainismus hervorgingen. Religion spielt bis heute eine wichtige Rolle im Alltag und prägt Feste, Tempel und Traditionen.
Wie zeigt sich die kulturelle Vielfalt Indiens heute?
Indien vereint zahlreiche Sprachen, Religionen und Kulturen. Besonders sichtbar wird dies in:
- bunten Festen wie Holi und Diwali
- Musik, Tanz und Bollywood-Filmen
- regional sehr unterschiedlicher Küche
- prachtvollen Tempeln, Moscheen und Palästen